Der naturnahe Freizeit- und Generationenpark wurde bisher Schritt für Schritt gemeinsam mit interessierten Bürgern und Bürgerinnen ehrenamtlich und ohne öffentliche Mittel nur mit Hilfe von Spenden und Zuwendungen von Sponsoren entwickelt und aufgebaut. Das Gelände wurde dem Förderverein per Überlassungsvertrag seitens der Stadt zur Verfügung gestellt. Alle entstehenden Kosten sind vom Förderverein zu tragen, daher sind passive und aktive Mitglied willkommen. In unzähligen ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden wurde die bisherige Infrastruktur geschaffen. Alle Vereinsmitglieder können sich aktiv beteiligen und mitarbeiten, Partizipation ist ein zentrales Anliegen.
Mittlerweile ist der Generationenpark ein attraktiver kultureller und sozialer Begegnungsort, der von Gruppen, Vereinen, Schulen, Kitas und Institutionen gerne in den Sommermonaten genutzt wird. Ob Klassentreffen oder Aktionen für Kinder und Jugendliche oder generationsübergreifende Veranstaltungen, es kann gegrillt, gebacken, gechillt, gelernt und gefeiert werden. Das gut ausgestattete Outdoorgelände mit Sanitäranlagen ist barrierefrei und in den Unterständen „Markt der Möglichkeiten“ gibt es zumindest etwas Schutz vor Regen.
Der Förderverein Moselweiß e.V. bietet seinen Mitgliedern aber auch der interessierten Öffentlichkeit vielfältige kulturelle Angebote wie das jährliche Konzert an Muttertag unter dem Motto Musik im Park, regelmäßige Lesungen, neue Formate wie Picknick oder andere gemeinschaftliche Aktivitäten vom Brotbacken bis zum gemeinschaftliches Gärtnern.
Die Organisation und Durchführung von Angeboten, aber auch die Verwaltung und Pflege des Geländes, der Gebäude und des Inventars, Reparaturen und Sanierungsmaßnahmen werden ehrenamtlich geleistet.
Wie kam es zur Bezeichnung Alte Ziegelei?
Nach einem Mitgliedervotum hat der Generationenpark den Namenzusatz „Alte Ziegelei“ erhalten in Erinnerung an die ehemalige Ziegelei „In der Höll“. Alte MoselweißerInnen und Moselweißer konnten sich noch erinnern. Diese Ziegelei entstand vermutlich um 1891/92 und hat eine wechselvolle Geschichte mit unterschiedlichen Besitzverhältnissen wie aus den Unterlagen des Stadtarchivs hervorgeht.
Der alte Schornstein wurde 1961 gesprengt und anschließend baute man das Gelände für das Koblenzer Tierheim aus, das von 1962 – 2015 hier seine Bleibe hatte.
Mit Ratsbeschluss vom14.9.2023 wurde auch die Zuwegung umbenannt und die Stichstraße zu unserem Park heißt heute: An der alten Ziegelei






